Öltankversicherung Kosten

Wonach richten sich die Kosten bei einer Öltankversicherung?

Die Kosten für eine Öltankversicherung richten sich wie bei jeder anderen Versicherung auch nach den vereinbarten Leistungen und dem Risiko, dass der Schadensfall eintritt. Weil das Risiko sehr gering ist, dass durch einen Öltank tatsächlich ein Schaden verursacht wird, sind die Beiträge grundsätzlich sehr gering. Häufig liegen für eine Öltankversicherung die Kosten deutlich unter einhundert Euro im Jahr.

 

Einfluss auf die Kosten einer Öltankversicherung

Die tatsächliche Höhe für die Kosten einer Öltankversicherung wird vor allem durch die folgenden Faktoren maßgeblich bestimmt:

  • Größe des Öltanks
  • Oberirdische oder unterirdische Aufstellung des Öltanks
  • Deckungssumme

Den größten Einfluss auf die Kosten der Öltankversicherung hat die Art der Aufstellung des Tanks. Grundsätzlich gilt, dass die Kosten einer Öltankversicherung für einen unterirdischen Tank deutlich höher sind als für einen oberirdischen Tank. Das liegt daran, dass bei einem unterirdischen Tank von außen kaum zu erkennen ist, wenn Heizöl austritt. Wird der Schaden bemerkt, sind häufig bereits größere Mengen Heizöl ausgetreten und der verursachte Schaden damit umso größer.

 

Bei oberirdischen Tanks lässt sich sehr viel leichter und damit auch früher erkennen, wenn Heizöl austritt. Tanks, die in abgetrennten Kellerräumen aufgestellt werden, gelten dabei üblicherweise als oberirdische Tanks.

 

Anteil der Deckungssumme an Kosten einer Öltankversicherung

Der zweite ausschlaggebende Faktor für die Kosten einer Öltankversicherung ist die Deckungssumme für die Beseitigung entstandener Schäden. Sie legt fest, bis zu welchem Betrag die Versicherung für die entstandenen Schäden aufkommt. Kosten, die oberhalb dieses Betrags liegen, muss der Versicherte im Schadensfall selber tragen.

 

Bei den meisten Versicherungsanbietern liegen die Deckungssummen für Sach-, Personen- und Vermögensschäden pauschal zwischen zwei bis 15 Millionen Euro. Die Unterschiede bei den Kosten einer Öltankversicherung sind zwischen Angeboten mit geringer und Angeboten mit hoher Deckungssumme häufig nur minimal. Aus diesem Grund ist es immer ratsam, eine möglichst hohe Deckungssumme zu wählen.

 

 

Entstehen bei Abschluss einer Öltankversicherung Kosten?

Bei den meisten Versicherungen fallen für den eigentlichen Abschluss einer Öltankversicherung keine Kosten an. Alle mit dem Abschluss verbundenen Leistungen werden als Serviceangebot der Versicherung bzw. des Versicherungsmaklers verstanden. Der Makler erhält in der Regel für jeden Abschluss einer Versicherung eine Provision von der Versicherung. Dennoch kann es bei einzelnen Versicherungen vorkommen, dass Kosten für den Abschluss anfallen.

 

Es ist daher immer sinnvoll, gezielt beim gewünschten Versicherungsanbieter nachzufragen, ob beim Abschluss einer Öltankversicherung Kosten anfallen. Werden Kosten fällig, haben Interessenten in jedem Fall die Möglichkeit einen anderen Anbieter zu suchen, bei dem wie üblich beim Abschluss einer Öltankversicherung keine Kosten anfallen.

 

Unabhängig davon, ob eventuell für die Vermittlung oder den Abschluss einer Öltankversicherung Kosten anfallen, sollten Versicherungsnehmer in jedem Fall daran denken, dass nach dem Abschluss der Öltankversicherung Kosten in Form einer ersten Beitragszahlung anfallen. In der Regel muss die erste Beitragszahlung einer neu abgeschlossenen Versicherung zu einem bestimmten Zeitpunkt innerhalb eines Monats nach Abschluss gezahlt werden. Üblich ist zum Beispiel der 15. eines Folgemonats nach Abschluss der Versicherung.

 

Die Beitragszahlung erfolgt in der Regel für ein Jahr im Voraus. Weitere Kosten für die Öltankversicherung fallen daher für den Versicherungsnehmer erst wieder nach Ablauf des Versicherungsjahres an.

 

 

Welche Gefahren und Kosten sind in der Öltankversicherung im Schadenfall versichert?

Eine Haftpflichtversicherung für Öltanks wird häufig auch als Gewässerschadenhaftpflichtversicherung bezeichnet. An diesem Namen wird auch die eigentliche Funktion einer Öltankversicherung deutlich. Nämlich für Schäden an Sachen, Personen oder Vermögen aufzukommen, die auf eine Verunreinigung von Gewässern oder Grundwasser durch ausgetretenes Heizöl zurückzuführen sind. Weil die Schäden jedoch sehr groß sind, wenn es zu einer Verschmutzung von Wasser durch Heizöl gekommen ist, kommt die Öltankversicherung auch für Kosten von Maßnahmen auf, die zur Vermeidung einer Verschmutzung von Gewässern und Grundwasser dienen.

 

Aus diesem Grund übernimmt eine Öltankversicherung Kosten für Maßnahmen wie zum Beispiel einen Bodenaustausch, auch wenn es dabei noch nicht zu einer Verschmutzung eines Gewässers gekommen ist. Der Bodenaustausch stellt in diesem Fall eine Maßnahme dar, die weitere Folgeschäden durch den Austritt des Heizöls vermeidet.

 

Die folgenden Kosten übernimmt eine Öltankversicherung:

  • Berechtigte Schadensersatzansprüche für Personen-, Sach- und Vermögensschäden
  • Kosten für Gutachten, Bodenproben etc.
  • Beseitigung, Reinigung oder Entsorgung von verschmutztem Erdreich

Wie alle Haftpflichtversicherungen beinhaltet auch eine Öltankversicherung einen passiven Rechtsschutz. Das bedeutet, dass bei Schadensersatzansprüchen die Versicherung prüft, ob diese Ansprüche berechtigt sind. Kommt es in dieser Frage zu einem Rechtsstreit, übernimmt diesen die Versicherung. Dabei trägt die anfallenden Kosten die Öltankversicherung. Auf diese Weise stellt die Versicherung einen effektiven Schutz vor unberechtigten Schadensersatzforderungen dar.

 

Damit die vereinbarten Kosten von der Öltankversicherung auch tatsächlich übernommen werden, muss der Versicherte folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Der Schaden darf nicht vorsätzlich verursacht worden sein
  • Der Versicherte darf gegenüber Dritten keine Schadensersatzansprüche eigenmächtig ohne Zustimmung der Versicherung anerkennen
  • Die Öltankanlage muss ordnungsgemäß gewartet und kontrolliert werden und geltenden Sicherheitsvorschriften entsprechen

 

 

Entstehen bei der Regulierung eines Schadens in der Öltankversicherung Kosten?

Wie bei jeder anderen Versicherung, ist es auch die Idee einer Öltankversicherung Kosten zu übernehmen, die dem Versicherten im Schadensfall entstehen. Auf diese Weise ist der Versicherte vor unerwarteten oder besonders großen finanziellen Belastungen gesichert. Daher sollten einem Versicherten grundsätzlich durch die Regulierung eines Schadens durch die Öltankversicherung keine Kosten entstehen.

 

Aufgrund verschiedener Umstände kann es jedoch immer wieder geschehen, dass dem Versicherte trotz Öltankversicherung Kosten im Schadensfall entstehen. Folgende Faktoren können die Ursache dafür sein, dass auch bei der Regulierung durch eine Öltankversicherung Kosten im Schadensfall entstehen:

  1. Selbstbeteiligung
  2. Deckungssumme

Im Fall der Selbstbeteiligung ist im Versicherungsvertrag eindeutig geregelt, dass der Versicherte im Schadensfall auch bei der Regulierung eines Schadens durch die Öltankversicherung Kosten in einer bestimmten vereinbarten Höhe selber tragen muss. Durch die Verpflichtung des Versicherten, im Schadensfall für einen bestimmten Anteil der Kosten selber aufzukommen, müssen die Versicherten in den meisten Fällen einen geringeren Jahresbeitrag für die Versicherung zahlen.

 

Im zweiten Fall muss der Versicherte trotz Schadensregulierung durch die Öltankversicherung Kosten übernehmen, wenn die Deckungssumme zu niedrig angesetzt wurde. Die Öltankversicherung übernimmt Kosten nur bis zur Höhe der vereinbarten Deckungssumme. Übersteigt der Schadensfall diese Summe, muss der Versicherte trotz Öltankversicherung die Kosten übernehmen, die oberhalb der Deckungssumme liegen.

 

Aus diesem Grund ist es immer ratsam, eine möglichst hohe Deckungssumme zu vereinbaren. Die Kosten für eine Öltankversicherung erhöhen sich dadurch bei den meisten Anbietern nur minimal. Im Vergleich zu den Kosten, die in einem Schadensfall durch Heizöl entstehen können, sind diese Mehrkosten verschwindend gering.

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