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Lösung für die Berufshaftpflicht für Hebammen in Sicht?

In der schon seit mehreren Monaten andauernden Debatte um die Berufshaftpflicht für freiberufliche Hebammen scheint sich ein Lösungsweg aufzutun: Der Bundesgesundheitsminister Hermann Gröthe (CDU) hat den Betroffenen eine dauerhafte und tragfähige Lösung zugesagt.

Das Problem: wenige, aber teure Haftungsfälle

Etwa 1,5 Prozent aller Kinder werden in Deutschland außerhalb von Kliniken geboren. Das sind etwas mehr als 10.000 pro Jahr. Die statistische Schadenshäufigkeit beläuft sich auf durchschnittlich 100 Fälle jährlich – also knapp ein Prozent der mithilfe von Hebammen geborenen Kinder. Die meisten dieser Schadensfälle verlaufen relativ glimpflich, das heißt mit einer Schadenssumme von bis zu 1000 Euro. Aber es gibt eben auch die schweren Fälle. Und die werden dann richtig teuer.

Ungefähr 12 der jährlich durch Hebammen verursachten Personenschäden kosten mehr als 100.000 Euro. In Einzelfällen kann die Höhe der Schadensansprüche die drei Millionen-Grenze überschreiten. Dies ergab unlängst ein Rechenbeispiel, das davon ausging, dass ein Kind bei der Geburt so schwer geschädigt wird, dass es ein Leben lang betreuungsbedürftig bleibt.

Die Folge: steigende Prämien für die Berufshaftpflicht

Es klingt zynisch, aber je weiter die Medizin sich entwickelt, desto teurer werden die Versicherungsfälle. Denn mit der höheren Lebenserwartung der geschädigten Kinder nimmt natürlich auch die Dauer der intensiven Betreuung zu. Die Versicherungsunternehmen reagieren auf diesen Risikozuwachs, indem sie die Prämien entsprechend erhöhen. Einige Anbieter haben die Berufshaftpflicht für Hebammen auch bereits ganz aus dem Programm genommen.

Die Prämien bei den verbleibenden Versicherern sollen zum 1. Juli 2014 erneut ansteigen: von bereits astronomischen 4225 Euro auf nunmehr 5090 Euro pro Jahr. Das können sich die Hebammen schlichtweg nicht mehr leisten – müssen es aber dennoch, weil die Berufshaftpflicht für sie eine Pflichtversicherung ist, ohne die sie gar nicht tätig werden dürfen. Somit ist derzeit ein ganzer Berufsstand in Gefahr.

Lösungen werden nun von der Politik gefordert

Das Problem der Hebammen hat bundesweit für Aufsehen gesorgt, so dass nun auf politischer Ebene nach einer Lösung gesucht wird. Aktuell ist auf Initiative des Bundesgesundheitsministers eine interministerielle Arbeitsgruppe dabei, konkrete Ansätze zu erarbeiten. Im Gespräch ist unter anderem die Einrichtung eines staatlich finanzierten Haftungsfonds mit Haftungsobergrenzen. Auch die Umlage der hohen Versicherungskosten auf die Hebammen-Gebühren wird diskutiert. Die Arbeitsgruppe soll ihr Konzept bis Ende April vorlegen.


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